Zweite Altgold-Sammlung für die Aktion "Hilfe für Dortmunder Kinder" erfolgreich abgeschlossen - Zahnärzteverein übergibt 21.000 Euro an die Frühförderstelle der Lebenshilfe Dortmund. Nächste Sammelaktion unterstützt Mitternachtsmission.
Dortmund, 20. November 2003. "Ich bin überglücklich, dass wir mit Hilfe des zweiten Projektes des Dortmunder Zahnärztevereins endlich einen Raum zur Förderung im Wahrnehmungsbereich umgestalten können", erklärt begeistert die Leiterin der Frühförderstelle, Franzis Arden. Mit dem Erlös der Altgoldsammlung werden Materialien, wie zum Beispiel ein Kindertrampolin, eine Sprossen- und Spiegelwand sowie weitere Spiel- und Therapiegeräte beschafft. Außerdem wird mit dem Spendengeld ein neuer Bodenbelag in der Frühförderstelle Einzug halten. "Es freut uns ganz besonders, dass auch die zweite Altgold-Sammelaktion ein so großer Erfolg war. Dabei möchten wir noch einmal betonen, dass wir ohne das Engagement und die Altgoldspenden unserer zahlreichen Patienten nicht auf diese fantastische Summe gekommen wären", erklärt Dr. Uwe vanZwoll, Vorsitzender des Dortmunder Zahnärztevereins.

An der Altgold-Sammelaktion des Dortmunder Zahnärztevereins beteiligen sich mehr als 100 niedergelassene Zahnärzte im gesamten Stadtgebiet. "Alle teilnehmenden Kollegen stellen in ihren Praxen spezielle Sammelbehälter für das Altgold auf. Unsere Patienten spenden ihre alten Zahnkronen, Brücken oder auch alten Schmuck. Dabei ist wirklich jedes Körnchen Gold ist für die Kinder in Not ein Gewinn", erläutert Projektleiter Dr. Joachim Otto. Dabei sind die Mediziner vor allem auf die Hilfe ihrer Patienten angewiesen. Denn sowohl Kronen als auch Brücken sind grundsätzlich Patienteneigentum. "Entfernt ein Zahnarzt allerdings eine Krone, hat sie keinen Nutzen mehr und somit nur noch Altmetallwert. Für die Patienten lohnt sich das Einschmelzen in der Regel aber nicht, da die Kosten für das Einschmelzen einer einzelnen Krone in keinem Verhältnis zum Ertrag steht", so Otto weiter. Das gesammelte Altgold des Zahnärztevereins wird von der Firma Heraeus Kulzer in Hanau eingeschmolzen. Die Kosten für das Einschmelzen in Höhe von rund 1.300 Euro werden ebenfalls von Heraeus Kulzer zu Gunsten der Frühförderstelle gespendet. Zeitgleich mit der Übergabe der Spendensumme an die Frühförderstelle beginnt die Sammlung für das nächste Projekt. "Mit der nächsten Sammlung wollen wir die Dortmunder Mitternachtsmission e.V. unterstützen", ergänzt Otto. Mit der Altgoldspende sollen Kleidung, Essen und Medikamente sowie sicherer Wohnraum für minderjährige Mädchen, die zur Prostitution gezwungen wurden, finanziert werden. "Nur mit dieser Unterstützung können die Mädchen einen Neuanfang wagen und auf eine glücklichere Zukunft hoffen. Daher bitte ich die Dortmunder Bürgerinnen und Bürger, weiterhin so großzügig ihr Altgold den Zahnärzten des Dortmunder Zahnärztevereins zu überlassen", betont Jutta Geißler-Hehlke, Vorsitzende der Dortmunder Mitternachtsmission.
Der Dortmunder Zahnärzteverein besteht seit 1999. Zu seinen Zielen zählt die kompetente Patienteninformation, der fachliche Informationsaustausch, gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen sowie die Förderung sozialer Einrichtungen. Auf seiner Internet-Seite http://www.dozv.de/ informiert der Zahnärzteverein ausführlich und aktuell über die Altgold-Sammelaktion sowie über alle an der Aktion teilnehmenden Zahnärzte. (3.396 Zeichen)
Vereinskontakt: Dortmunder Zahnärzte e.V. 01 71 / 4 57 35 00 Fax 02 31 / 5 75 92 66 ottodr@t-online.de http://www.dozv.de/
Pressekontakt: Zilla-Medienagentur 02 31 / 7 21 20 45 Fax 02 31 / 7 21 20 46 info@zilla.de
|