Neue Altgold-Sammelaktion startet - Dortmunder Zahnärzteverein hilft Kindern in Not - Spendengelder gehen an die Babysprechstunde und Schreiambulanz des Deutschen Kinderschutzbundes Dortmund
Dortmund, 24. Juni 2004. "Mit unseren Altgold-Sammelaktionen wollen wir Dortmunder Kindern in Not helfen und unterschiedliche Projekte unterstützen. Der Erlös der neuen Sammlung geht an den Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Dortmund e.V.", erklärt Dr. Uwe vanZwoll, Vorsitzender des Dortmunder Zahnärztevereins. Der Erlös soll helfen, eine Babysprechstunde und Schreiambulanz aufzubauen. "Alle unsere Patienten sind aufgerufen, alte Brücken und Zahnkronen, oder auch alten Goldschmuck in den Praxen der teilnehmenden Ärzte abzugeben. Egal, wie winzig das Stück Gold ist, jede Spende hilft Dortmunder Kindern", so Dr. vanZwoll auf einem Pressetermin anlässlich des Starts der vierten Sammelaktion.
Während der letzten Aktion für die Mitternachtsmission e.V. wurden wieder mehrere Kilo Altgold gesammelt. Mit dem Ergebnis der Einschmelze wird in Kürze gerechnet.
An der seit Ende 2002 laufenden Altgold-Sammelaktion des Dortmunder Zahnärztevereins beteiligen sich mehr als 100 niedergelassene Zahnärzte im gesamten Stadtgebiet. "Alle teilnehmenden Kollegen stellen in ihren Praxen Sammelbehälter auf. Nach etwa vier Monaten wird das Altgold in einem Spezialverfahren eingeschmolzen. Der Erlös gelangt schließlich über den Verein an das jeweilige Projekt", erklärt Dr. Joachim Otto vom Vorstand des Dortmunder Zahnärztevereins. Dabei sind die Zahnmediziner vor allem auf die Mithilfe ihrer Patienten angewiesen. Denn sowohl Brücken als auch Zahnkronen sind grundsätzlich Patienteneigentum. "Entfernt ein Zahnarzt beispielsweise eine Krone vom Zahn, so hat sie keine Funktion mehr und ist nur noch unter Altmetall zu verbuchen. Für die Patienten lohnt sich das Einschmelzen einzelner Kronen in der Regel nicht, da der Aufwand meist in keinem Verhältnis zum Ertrag steht. Somit sind viele unserer Patienten positiv überrascht, dass sie mit ihrem Altgold noch etwas Gutes tun können", so Otto weiter.
Der Deutsche Kinderschutzbund in Dortmund wurde vor 35 Jahren gegründet. Neben einer hauptamtlichen Fachkraft und mehreren Teilzeitkräften sind dort über 80 ehrenamtliche Mitarbeiter tätig. Der Bund erhält keine öffentlichen Gelder und finanziert seine Angebote ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, Bußgelder und Spenden. Unter der Überschrift "Kinder vor Gewalt schützen" wird in erster Linie präventiv gearbeitet. Dies geschieht vor allem durch Beratung von Kindern, Jugendlichen und Eltern. "Am 1. Juli 2004 startet der Kinderschutzbund mit dem Projekt der Gründung der ´Schreiambulanz - Babysprechstunde`. Mit dem Geld aus der Altgold-Sammelaktion sollen eine Büroausstattung, eine Videoanlage sowie mehrere therapeutische Geräte zur Errichtung der Schreiambulanz angeschafft werden", erklärt Zahnarzt Dr. Bernd Walter den konkreten Verwendungszweck der Mittel. Kooperationen mit verschiedenen Trägern der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens sind angestrebt. Zur Zeit besteht eine Zusammenarbeit mit der städtischen Beratungsstelle Hombruch. Es sollen Eltern mit dauerhaft schreienden Babys und Kleinkindern frühzeitig beraten werden können. Dabei wird den Eltern gezielt geholfen, um mögliche Vernachlässigung oder gar Misshandlung von schreienden Kinder vorzubeugen.
Der Dortmunder Zahnärzteverein besteht seit 1999. Zu seinen Zielen zählt die kompetente Patienteninformation, der fachliche Informationsaustausch, gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen sowie die Förderung sozialer Einrichtungen. Auf seiner Internet-Seite http://www.dozv.de/ informiert der Zahnärzteverein ausführlich und aktuell über die Altgold-Sammelaktion sowie über alle an der Aktion teilnehmenden Zahnärzte. (3.797 Zeichen) Vereinskontakt: Dortmunder Zahnärzte e.V. 01 71 / 4 57 35 00 ottodr@t-online.de
Pressekontakt:: Zilla-Medienagentur 02 31 / 7 21 20 45 info@zilla.de
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