Dortmunder Zahnärzteverein übergibt 30.900 Euro an die Babysprechstunde und Schreiambulanz des Deutschen Kinderschutzbundes Dortmund. Bisher höchste Spendensumme stammt aus der vierten Altgold-Sammelaktion. Fünfte Altgold-Sammelaktion ist angelaufen.
Dortmund, 17. März 2005. "Wir freuen uns sehr, dass wir der Babysprechstunde und Schreiambulanz des Deutschen Kinderschutzbundes Dortmund eine Summe in Höhe von 30.900 Euro übergeben dürfen", erklärt Dr. Uwe van Zwoll, Vorsitzender des Dortmunder Zahnärztevereins. Und Dr. Bernd Walter, der den Kontakt zum Kinderschutzbund koordiniert hat, ergänzt: "Wir können unseren Patienten nicht oft genug danken, dass sie in den letzten Monaten ihr altes Zahngold und alten Goldschmuck unserer vierten Altgold-Sammelaktion zur Verfügung gestellt haben".
Mit der Spendensumme möchte der Kinderschutzbund eine Büroausstattung, eine Videoanlage sowie mehrere therapeutische Geräte zum weiteren Ausbau der "Schreiambulanz-Babysprechstunde" anschaffen. "Unsere Ambulanz in der Lambachstraße existiert erst seit dem Sommer letzten Jahres und wir finanzieren uns ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, Bußgelder und Spenden. Unsere Freude ist demzufolge riesengroß, dass es die Patienten des Zahnärztevereins mit uns so gut gemeint haben", erklärt Frau Renate Malner vom Deutschen Kinderschutzbund Dortmund. An der seit Juni 2004 laufenden vierten Altgold-Sammelaktion des Dortmunder Zahnärztevereins beteiligten sich rund 100 niedergelassene Zahnärzte im gesamten Stadtgebiet. "Alle teilnehmenden Kollegen stellen in ihren Praxen Sammelbehälter auf. Unsere Patienten können so ihr altes Zahngold, aber auch alten Goldschmuck spenden. Abschließend wird das Gold in einer Goldscheideanstalt geschieden ", erläutert der Projektleiter der Altgoldsammelaktionen, Dr. Joachim Otto, den Vorgang. Sowohl Kronen als auch Brücken sind grundsätzlich Patienteneigentum. Für die Patienten hat eine entfernte Krone jedoch keinen Nutzen mehr und damit nur noch Altmetallwert. Das individuelle Einschmelzen lohnt sich in der Regel nicht. "Unsere Patienten sind dann sehr überrascht, dass sie mit jedem Gramm Gold, dass sie spenden, so viel Gutes tun können", ergänzt Otto.
Der Dortmunder Zahnärztevereins besteht seit 1999. Zu seinen Zielen zählt die kompetente Patienteninformation, der fachliche Informationsaustausch, gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen sowie die Förderung sozialer Einrichtungen in Dortmund. Auf seiner Internetseite http://www.dozv.de/ informiert der Zahnärzteverein ausführlich und aktuell über die Altgold-Sammelaktion sowie über alle an der Aktion teilnehmenden Zahnärzte.
Die fünfte Altgold-Sammelaktion ist jüngst angelaufen und geht zu Gunsten des Elterntreffs leukämie- und tumorerkrankter Kinder e.V., Dortmund, die mit der Spendensumme die Arbeit der Dortmunder Klinikclowns unterstützen möchten.
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